Unser pädagogisch-therapeutisches Handeln ist darauf ausgerichtet
- beruhigende und stabilisierende Situationen zu schaffen
- pädagogische Beziehungen anzubieten
- den Alltag zu strukturieren
- Stärken und Ressourcen zu erkennen und zu fördern
- Interessen zu fördern und zu verankern
- sich als Heranwachsender in der eigenen Person wieder als selbstwirksam zu erfahren
- sich im interaktiven und kommunikativen Geschehen wahr zu nehmen und zu erproben
- belastende, individuelle und soziale Faktoren erkennen und damit umgehen zu lernen
- Gefühle zulassen, benennen und regulieren zu können
- Entwicklungsverzögerungen und -defizite aufzuarbeiten
- Lebenssinn und Lebensqualität zu erschließen
In unserem
mehrdimensionalen Ansatz berücksichtigen wir die biografischen Erfahrungen und das persönliche
Erleben der Kinder und Jugendlichen. Dabei entwickeln wir dem jeweiligen Betreuungsangebot angemessene Formen der
Zusammenarbeit
mit Eltern und anderen bedeutsamen Bezugspersonen.
Im Stadtteil und Gemeinwesen fördern wir Austausch, Kooperation und Vernetzung, setzen uns im Interesse der Heranwachsenden ein
und entwickeln gemeinsam mit unseren Auftraggebern und kirchlichen, öffentlichen und frei gemeinnützigen Stellen
Lösungs- und Handlungsmodelle.
Unser Selbstverstehen wurzelt in unserer Tradition, dem
christlichen Menschenbild und den gewachsenen fachlichen und
ethischen Grundhaltungen.
In dem St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum e.V. können sich junge Menschen zu Hause fühlen.
Die Liebe zum Menschen, Anerkennung und Geborgenheit ermöglichen eine stabilisierende Emotionalität zur Entwicklung
eines tragfähigen Selbstkonzeptes, das zur Lebensbejahung führt. Wir sind davon überzeugt, dass alle einen gleichen
Anspruch auf Würde, Anteilnahme und Wertschätzung als Person haben.