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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und Flügel." Johann Wolfgang von Goethe
2. Mutter-Kind-Bereich

Gemeinsame Betreuung von Mutter und Kind: Bindungs- und Entwicklungsförderung

Im Mutter-Kind-Bereich betreut und begleitet das St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern. Häufig haben die Mütter in ihren eigenen Herkunftsfamilien keine sicheren Bindungen und keine angemessene Erziehung erfahren. Selbst Mutter zu sein, fällt daher schwer. Sich auf die neue Rolle vorzubereiten, dem Kind im eigenen Leben einen Platz zu schaffen, Ängsten und Hoffnungen, Zweifeln und Erinnerungen an die eigene Kindheit Raum zu geben, braucht Unterstützung. Sie stärkt die Bereitschaft der jungen Frauen, ihr Kind anzunehmen und sich ihm liebevoll zuzuwenden.

Angepasst an den individuellen Entwicklungsstand und Hilfebedarf sowie orientiert an den persönlichen Kompetenzen und Ressourcen, werden die jungen Mütter mit ihren Kindern in unterschiedlichen Wohngruppen betreut, um sie schrittweise an die Eigenverantwortlichkeit für sich und ihre Kinder heranzuführen.

Die Aufnahme der jungen Frau schon während der Schwangerschaft ermöglicht intensive Geburtsvorbereitung und Auseinandersetzung mit der veränderten Lebenssituation. Falls gewünscht, ist eine Mitarbeiterin auch bei der Entbindung dabei.

Die Mutter-Kind-Arbeit findet ihren Ansatz im Aufbau einer tragfähigen Mutter-Kind-Beziehung, die als Schutz und Basis für die Entwicklung des Kindes unerlässlich ist. Die Mutter lernt, die Signale ihres Kindes zu verstehen, sich in seine Bedürfnisse einzufühlen und die Botschaften des Kindes angemessen zu beantworten.
Anleitung sowie Unterstützung bei der Gesundheitsfürsorge, Pflege und Ernährung des Säuglings bieten der Mutter Sicherheit und geben Antwort auf viele Fragen.

Altersgemäße Entwicklungsanreize, gezielte Förderung und Erziehung des Kindes stellen sich der Mutter und den pädagogischen MitarbeiterInnen als gemeinsame Verantwortung. Die Befähigung der Mutter ist stets wichtigstes Ziel. Sie wird ergänzt durch professionelle psychomotorische Entwicklungsförderung und durch die Möglichkeit qualifizierter Kinderbetreuung in der hauseigenen Kinderkrippe. Wir schaffen Lernfelder, Förder- und Entwicklungsmöglichkeiten für die Persönlichkeit der jungen Mütter. Die Regulierung der eigenen emotionalen Befindlichkeit, der Aufbau von Selbstvertrauen und Selbstbewustsein, das Einüben sozialer Kompetenzen und die Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte sind wichtige Themen.

Erweiterung und Training lebenspraktischer Fähigkeiten fördern die eigenverantwortliche und selbstständige Lebensführung. Ziele schulischer und beruflicher Bildung werden besprochen, überprüft und unterstützt, z.B. durch Schul- und Ausbildungsangebote im Haus.
Zeiten der Entlastung von den Mutterpflichten ermöglichen persönliche Freizeit und schaffen Spielräume für eigene Wünsche und Interessen der jungen Frauen.

Freundschaften und Beziehungen sind ein wichtiges Lebensthema. Daher bieten wir Raum für Besuche und Beurlaubungen und helfen bei der Gestaltung und Klärung von Beziehungen.
Den Kindesvater sehen wir als Teil des Familiensystems. Wir begrüßen es, wenn er die Bereitschaft zeigt, seine Aufgabe als Vater anzunehmen. Wir laden ihn ein, sich aktiv zu beteiligen. Seine Lernbereitschaft wird unterstützt.
Im Einzelfall kann eine Mitaufnahme des Kindesvaters in die stationäre Hilfe mit dem zuständigen Jugendamt vereinbart werden.
6 + 6 Plätze 1:1,93
minderjährige Mütter mit Kind/Kindern

Schwerpunkt der Veronikagruppe ist die Betreuung minderjähriger Mütter.
Das Konzept der Gruppe berücksichtigt in besonderer Weise Lebensthemen des Jugendalters, altersentsprechende Belastungsgrenzen der jungen Frauen und die entwicklungspsychologischen Aufgaben dieses Lebensabschnitts.

6 + 6 Plätze 1:1,93
junge volljährige Mütter mit Kind/Kindern

In der Mariengruppe werden junge, volljährige Mütter im Alter von etwa 18-24 Jahren betreut. Als junge Erwachsene sind für sie Selbstständigkeits- und Autonomieansprüche wichtiges Thema. Diese mit den Aufgaben als Mutter und dem Wohl des Kindes zu vereinbaren, ist spezifisches Thema dieser Gruppe. Eine Besonderheit der Gruppe zeichnet sich durch die Ausbildung der Mitarbeiter in der Gebärdensprache aus.



5 + 5 Plätze 1:1,93
  • erwachsene Mütter (ab 25 Jahren)
    mit Kind/Kindern
  • angegliederte Trainingswohnung für eine Mutter mit Kind/Kindern
Die Katharinengruppe betreut Mütter ab 25 Jahren mit ihren Kindern.
Lebensalter und Lebenssituation bedingen in der Regel eine besonders komplexe Problematik. Häufig haben diese Frauen ein oder mehrere ältere Kinder, die fremd untergebracht sind. Psychische Beeinträchtigungen der Mütter sind nicht selten.


3 + 4 Plätze 1 : 1,86
  • gemeinsame Wohnform für erwachsene Mütter und/oder Väter mit Kind/Kindern
  • 3 Familienwohnungen (je 70-75qm) innerhalb einer gemeinsamen Etage im Hauptgebäude
Stationäre Betreuungsform für Alleinerziehende oder Elternpaare mit ihrem Kind/ihren Kindern, die intensive Unterstützung benötigen und für die eine Familienwohnung als Lebens- und Betreuungsort geeigneter ist als die Betreuung im Gruppensetting.
Der intensive Betreuungsansatz ermöglicht die Sicherung des Kindeswohls und kommt zugleich dem Wunsch auf Privatsphäre entgegen.
Der Betreuungsrahmen ermöglicht auch die Aufnahme alleinerziehender Väter und ihrer Kinder oder die gemeinsame Betreuung von Vater, Mutter und Kind/ern.
Systemische Grundsätze werden in diesem Betreuungsansatz besonders beachtet.
Alle relevanten Bezugspersonen, nach Möglichkeit insbesondere der Kindesvater bzw. Lebenspartner, werden umfassend einbezogen.


bis 8 Plätze
Tagesbetreuung für Kleinkinder des Hauses, Alter: ab 9 Monaten

In der hauseigenen Kinderkrippe werden bis zu 8 Kinder stundenweise, halbtags oder ganztags pädagogisch qualifiziert betreut und gefördert; dadurch wird den Müttern der Schulbesuch, eine berufliche Qualifizierung oder Ausbildung ermöglicht. Außerdem eröffnet der Wirbelwind die Möglichkeit einer Entlastung, die Mütter aufgrund eigener Beeinträchtigungen oder Überforderung benötigen können.