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Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
"Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt." Laotse
3. Intensivpädagogischer Bereich

Die intensivpädagogischen Hilfen sind ein erzieherisches Angebot für Kinder und Jugendliche, bei denen andere Interventionen gescheitert sind.

Sie werden als Kinder und Jugendliche beschrieben, die "unaushaltbar", "gruppenunfähig" und "unerreichbar" sind. Dies erfordert in der Regel ein sehr spezifisches, auf die Person bezogenes, individuelles Angebot. Kernpunkte des Angebotes sind:

  • Beziehungsgestaltung - Nachholung der Beziehungserfahrung - tragende Beziehungen durch Kontinuität und Überschaubarkeit
  • sehr individuelle und flexible Auswahl und Ausgestaltung der Hilfen
  • konstruktive Irritation
  • Möglichkeit der Neuorientierung des Lebensentwurfs, der Lebensplanung, der Lebensgestaltung
  • zeitliche Befristung der erzieherischen Hilfen
  • Entwicklung von Verhaltensweisen über Modelle
  • Aufbau von Realitätsbezügen
  • Bewältigung der Alltagsrealität
  • Folgebetreuung
In verschiedenen Settings halten wir dieses spezifische Angebot für Kinder und Jugendliche vor.


5 Plätze für Kinder 1:1,2
4 Plätze für Jugendliche 1:1,93
intensivpädagogische Gruppe, koedukativ

Die ausgelagerte Wohngruppe bildet eine Kombination aus Intensivgruppe für Kinder und einer Wohngruppe für Jugendliche. Die Heranwachsenden werden rund um die Uhr im Schichtdienst betreut. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche mit besonders schwierigen Problemlagen. Die Gruppe lebt in einem gemütlichen, großzügig angelegten Einfamilienhaus in dörflicher Umgebung. Der hohe Personalschlüssel ermöglicht intensive individuelle Bezüge, Halt gebende Lebenswelten, Gemeinschafterfahrung, kindgerechte gemeinsame Gestaltung des Lebensalltags, gezielte individuelle Förderung und ganzheitliches Handeln. Besonderheit der engmaschigen Zusammenarbeit zweier Betreuungsformen ist ein sorgfältig konzipiertes Angebot. Es bietet den Kindern der Intensivgruppe bei entsprechender Entwicklung eine behutsame Möglichkeit in die Regelgruppe zu wechseln, aber in dem selben Umfeld zu verbleiben.


(IVM-Bereich)

5 Intensivplätze, 1:1,2 und
4 Regelgruppenplätze, 1:1,93 für Kinder im Alter von 6-18 Jahren
Intensivgruppe mit integriertem Regelbereich und Folgebetreuung

Unser Refugium in Werl-Westönnen bietet sehr viel Platz für spielerisches Erleben und Lernen, Tierhaltung und viel Raum zum Entspannen in den räumlich voneinander getrennten Intensiv- und Regelbereichen. Für ein späteres Training zur Verselbständigung stehen separate Wohnbereiche zur Verfügung. Eine klare und brauchbare, sprich kindgerechte Ordnung ist die Grundlage für das erzieherische Geschehen, welche sich an den Bedürfnissen der Kinder orientiert. Wir begleiten die Kinder durch das Jugendalter bis zur Verselbständigung, geben ihnen die Möglichkeit, einem geregelten Leben nachzugehen und sich in das gesellschaftliche Leben zu integrieren. Die Tiergestützte Pädagogik ist für uns ein wertvoller Weg der Erziehung und Begleitung von Kindern. Der Schwerpunkt liegt hier bei der Beziehungsanbahnung zwischen dem Kind und dem Tier unter Berücksichtigung einer sinnesorientierten bzw. wahrnehmungsfördernden Arbeitsweise. Auf unserem Gelände leben Hühner, Kaninchen, Meerschweinchen, ein Hängebauchschwein, eine Gruppe Ziegen und ein Hund.


(IVM-Bereich)

4 Plätze 1:1,93
Wohnungen in der Einrichtung und im Stadtgebiet

Die Einzelbetreuung ist ein flexibel angewandtes vollstationäres Angebot für Jugendliche, die nicht in eine Wohngruppe integrierbar sind. Die niederschwellige Hilfe beginnt mit der Schaffung einer alltäglichen Lebenssituation, mit der Bewältigung einfachster Lebensregeln und der Grundsicherung des Lebensalltags. Ziel der Hilfe ist die schrittweise Befähigung zum eigenverantwortlichen selbstständigen Leben in einer eigenen Wohnung. Nach Möglichkeit wird mit den Jugendlichen eine Schul-, Arbeits- oder Ausbildungsperspektive entwickelt.


(IVM-Bereich)

Plätze nach Bedarf
fallspezifische Betreuungssettings

Die Inlandsstandorte sind gekennzeichnet durch Distanz zur Familie und zum Milieu, die Herkunftsfamilie wird dabei nicht ausgegrenzt. In 2007 sind deutschlandweit 6 Settings belegt. Die Betreuung kann familienanalog in Kleinstgruppen oder in einer 1:1 Betreuung erfolgen. Die Einrichtung gewährleistet eine spezielle Folgebetreuung.


(IVM-Bereich)

Plätze nach Bedarf
fallspezifische Betreuungssettings

Die Auslandsstandorte Italien, Spanien, Estland, Schweden, Griechenland und Polen sind für den Jugendlichen dadurch gekennzeichnet, dass sie einen Schonraum darstellen, in dem er sich neu und verändert entdecken kann. Konfrontiert mit fremder Kultur und unbekannter Sprache können sie sich öffnen für neue Erfahrungen und Handlungsmuster. Je nach Standort sind Einzel- bzw. Gruppensettings vorgesehen. Die Einrichtung gewährleistet eine spezielle Folgebetreuung.